Welche veganen Produkte sind besonders gut geeignet bei Diabetes? Teil eins meiner Serie befasst sich mit Bio Tofu. Wenig Kohlenhydrate, voller Geschmack.

In meiner neuen Serie stelle ich verschiedene vegane Lebensmittel vor, die besonders gut geeignet sind bei Diabetes. Dabei zeichnen sie sich größtenteils dadurch aus, dass sie nicht nur vegan, sondern auch sehr kohlenhydratarm sind. Im ersten Teil stelle ich ein Produkt vor, das besonders in der pflanzenbasierten Ernährung viel Anwendung findet: Bio Tofu.

Bio Tofu hat wenig Kohlenhydrate und viel pflanzliches Eiweiß

Es gibt ihn in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Tofu “natur” und “geräuchert” sind wahrscheinlich die bekanntesten Sorten. Dabei bereichern auch einige außergewöhnliche Geschmacksrichtungen die Auswahl, beispielsweise mit Paprika, Kurkuma oder besonders würzig als Fleischersatzprodukt. Letzteres verwende ich persönlich eher selten, da ich Tofu als das schätze, was er eigentlich ist: Ein Soja-Produkt, das man ganz nach dem eigenen Geschmack würzen und zubereiten kann.

Tofu ist besonders gut für Menschen mit Diabetes geeignet, weil er wenig Kohlenhydrate enthält. Viele Sorten bestehen zum größten Teil aus Sojabohnen und Wasser.  Seine Auswirkungen auf den Blutzucker sind damit sehr gering. Dies gilt sowohl für Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1, als auch mit Diabetes mellitus Typ 2.

Eine meiner Lieblingssorten ist “FETO Kräuter” von der Firma Taifun. Der fermentierte Tofu ist rein vegan und wird in Bio-Qualität hergestellt. Auf 100g hat das Produkt 1.9g Kohlenhydrate und 15g Eiweiß. Somit handelt es sich um einen ordentlichen Sattmacher, ohne dabei den Blutzucker in die Höhe zu treiben. Ich finde ihn jedoch alleine durch seinen Geschmack schon absolut überzeugend. Dank einer herausragenden Kräutermischung aus Rosmarin, Basilikum, Bohnenkraut, Majoran, Oregano, Thymian, Anis und Lavendelblüten – alles aus biologischem Anbau – birgt dieser Bio Tofu eine absolut außergewöhnliche Geschmacksnote. Neben dem “FETO Kräuter” gibt es außerdem noch zahlreiche andere Tofu-Sorten der Firma Taifun, beispielsweise verschiedene Sorten Räuchertofu, mediterran gewürzt oder außergewöhnlich mit Oliven, Mango oder Kurkuma. Den “FETO” gibt es ebenfalls in verschiedenen Geschmacksrichtungen, beispielsweise “Paprika”.

Ganz nach dem eigenen Geschmack: Tofu selbst würzen

Der Vorteil an Natur-Tofu ist natürlich, dass man ihn beliebig selbst würzen kann. Ob asiatisch mit Sojasauce, pikant mit Chili und Paprika oder nussig mit Sesam – es gibt unendlich viele Möglichkeiten und der eigenen Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Besonders gut zu Ofenkartoffeln eignet sich zum Beispiel Tofu, der mit Olivenöl und Rosmarin in der Pfanne angeröstet wurde.

Tofu in verschiedenen Sorten: von natur bis pikant geröstet ist alles dabei.

Tofu mit Kräutern eignet sich besonders gut, um damit einen veganen griechischen Salat zu ergänzen. Beispielsweise mit Paprika, Tomate und einer leicht säuerlichen Aceto-Vinaigrette. Dank der Kräuter erhält ein solcher Salat ein besonders mediterrane Note.

Neben den vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen und Würzmöglichkeiten hat Tofu außerdem einen weiteren Vorteil: Er lässt sich auf viele verschiedene Arten verarbeiten. Statt ihn kalt unter einen Salat zu mischen, lässt er sich auch super in der Pfanne braten, mit Gemüse grillen oder zum Backen verwenden, beispielsweise als Seiden-Tofu in veganem Käsekuchen. Der proteinreiche Sattmacher ist somit rundum eine absolute Bereicherung in der veganen Küche und kann den Speiseplan eines Diabetikers ebenfalls um ein vielfaches ergänzen.

Im nächsten Teil meiner Serie stelle ich eine vegane Nascherei vor, die auch für Diabetiker gut geeignet ist. Ihr dürft gespannt sein!

Kennst du vegane Lebensmittel, die ebenfalls wenig Kohlenhydrate enthalten oder aus einem anderen Grund deinen Speiseplan absolut bereichern? Schreib mir gerne einen Kommentar oder eine Mail!

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