Super gesund und leicht nachzukochen! Mit diesem Rezept für veganes Curry aus Möhren, Zuckerschoten und Kichererbsen hast du eine schnelle und vollwertige Mahlzeit zubereitet.

Warum nicht einfach mal ein Stück Orient in die vegane Küche zaubern? Dieses Curry aus Kichererbsen und frischem Gemüse liefert bombastische Nährstoffe und Vitamine. Kokosmilch und Limette sorgen für einen herrlich frischen Geschmack. Außerdem liefert ein Hauch Kurkuma das richtige Flair – Speisen wie im Morgenland.

Curry aus Kichererbsen, Möhren und Zuckerschoten

Neben vielen Vitaminen und Ballaststoffen enthält dieses Gericht ordentlich Eiweiß. Kichererbsen eignen sich besonders gut, um den Körper mit rein pflanzlichen Proteinen zu versorgen. Mit 19g Eiweiß pro 100g sind sie echte Proteinlieferanten! Ein Blick auf das Gemüse verrät, warum dieses Curry außerdem so super gesund ist.

Zuckerschoten

Das knallgrüne Powergemüse schmeckt angenehm süß und ist leicht bekömmlich. Zuckerschoten sind reich an Mineralstoffen und Vitamin A. Außerdem enthalten sie weniger als 1g Fett pro 100g. Dafür ist der Kohlenhydratgehalt mit etwa 10g auf 100g relativ hoch für ein Gemüse, sodass Zuckerschoten ordentlich Energie liefern. Diese kann der Körper sofort verwerten. Zuckerschoten lassen sich roh essen, aber behalten auch kurz angebraten ihre knackige Konsistenz.

Möhren

Möhren sind extrem kalorienarm und sollten in keiner Küche fehlen. Ihre typische Farbe verdanken sie ihrem hohen Gehalt an Carotin. Es ist in Möhren sowohl als Alpha- als auch als Beta-Carotin (eine Vorstufe von Vitamin A) enthalten. In Kombination mit gesunden Fettsäuren kann der Körper das Carotin optimal verwerten und in Vitamin A umwandeln. Daneben sind Möhren echte Mineralstofflieferanten! Auf 100g enthalten sie 328mg Kalium, 36mg Phosphor, 35mg Kalzium sowie 13mg Magnesium, 0,3mg Eisen und 0,3mg Zink. Mit 26kcal pro 100g gehören Möhren zu den kalorienärmsten Gemüsesorten.

Außerdem enthalten in diesem genialen Curry ist Kurkuma. Das Gewürz aus Fernost ist eigentlich nichts anderes als gemahlene Gelbwurz. Es verleiht dem Gericht eine leicht gelbe Farbe und den charakteristischen Geschmack. Kurkuma hat eine positive Auswirkung auf das Verdauungssystem. Somit kann es sich positiv bei Blähungen oder Völlegefühl auswirken und in Maßen auch gegen leichte Bauchschmerzen helfen.

Lust bekommen auf ein bisschen Orient-Flair? Hier gibt’s das Rezept:

Zutaten (für ein bis zwei Personen):

  • 3 Möhren
  • 200g Zuckerschoten
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Glas Kichererbsen (ca. 220g Abtropfgewicht)
  • 200ml Kokosmilch
  • 1 EL Rapsöl
  • Saft von einer Limette
  • 1/2 TL Kurkuma
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Die Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Die Zuckerschoten kurz abbrausen. Dann jeweils die Faser vom Stielende bis zum Blütenansatz abziehen (klappt am besten, indem man das Stielende mit einem scharfen Messer abschneidet und dann die Faser in einem abzieht). Die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.

In einer verschließbaren Pfanne das Öl erhitzen. Möhren und Zwiebeln hinein geben und kurz anbraten. Dann Hitze reduzieren und die Zuckerschoten hinzufügen. Bei geschlossenem Deckel etwa fünf Minuten andünsten. Anschließend mit Kokosmilch ablöschen und noch einmal fünf Minuten bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.

Die Kichererbsen hinzufügen und ebenfalls kurz mitköcheln lassen. Dann den Limettensaft hinzufügen und unterrühren. Anschließend mit Kurkuma und Pfeffer würzen und ein paar Minuten durchziehen lassen.

Viel Spaß beim Probieren und guten Appetit!

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